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Zimmerazaleen ( Ericaceae, Heidegewächs)

Herkunft:
Als Zimmerpflanze kennt man zwei Arten: die sortenreiche Indische Azalee (R. -Simsii-Hybriden) und die seltener anzutreffende, robustere Japanische Azalee (R. obtusum). Sie hat kleinere hellrosa Blüten.

Standort:
Azaleen bevorzugen einen kühlen Standort (wenn möglich 15 Grad, zumindest nachts). Je kühler es ist, umso länger dauert die Blütezeit. Ein helles Ost- oder Westfenster ist ideal. Die Luftfeuchtigkeit sollte relativ hoch sein. In zentral geheizten Räumen mit trockener Luft vergilben die Blüten oft, und die Blätter welken.

Umtopfen:
Umgetopft werden kann alle zwei bis drei Jahre nach der Blüte, wenn der Ballen stark durchwurzelt ist.
Geeignet dafür ist COMPO SANA® Azaleen- und Kamelienerde. Mit einem niedrigen pH-Wert, echtem Guano und dem Wurzelaktivator AGROSIL bietet diese Erde Moorbeetpflanzen ideale Wachstumsbedingungen. 

Bewässerung:
Während der Blüte reichlich gießen. Bitte nur weiches Wasser verwenden, denn kalkhaltiges Wasser vertragen Azaleen nicht. Solange die Pflanze Knospen hat, können Sie die Azalee täglich besprühen.

Düngung:
Vom Frühjahr bis zum Herbst brauchen Azaleen einmal pro Woche Flüssigdünger. COMPO Kameliendünger enthält Stickstoff, Phosphat und Eisen in einem genau abgestimmten Verhältnis. Auf diese Weise lassen sich das Wachstum und die Blüte gut fördern.
Gelbe Blätter und Triebspitzen entstehen durch zu viel Kalk im Wasser oder in der Erde, aber auch durch Eisenmangel (Chlorose). In diesen Fällen verwenden Sie ALGOFLASH Eisendünger oder COMPO Fetrilon®.

 

Schädlinge und Krankheiten
SCHädling / Krankheit Bekämpfung
 
Blattläuse,
Weiße Fliege,
Schildläuse,
*Spinnmilben

COMPO Axoris™ Insekten-frei Quick-Sticks,
COMPO Axoris™ Insekten-frei Quick-Granulat,
*COMPO Bi 58® Spray

Bei engem Stand und zu trockener Luft können Spinnmilben auftreten. Bei zu warmer Überwinterung können auch Wolläuse und Schmierläuse der Pflanze zu schaffen machen.

Im Folgenden wird Passiflora caerulea (Blaue Passionsblume) näher beschrieben, da sie großen Anklang findet.
Mit Austriebsbeginn im März sollte die Blume an einen hellen und sonnigen Standort am Südfenster gestellt werden. P. caerulea sollte mit Triebbeginn im März auf 4 bis 6 Augen, das entspricht einem Drittel der Pflanze, zurückgeschnitten werden. Es bilden sich kurze Nebentriebe, an denen viele Blüten erscheinen. Die Triebe können gut als Spalier oder Pyramide gezogen werden. Ältere Pflanzen können in einen Kübel gepflanzt werden, der auf Balkon oder Terrasse Verwendung findet. In den folgenden Wochen, in der Vegetationsperiode, sollte die Pflanze regelmäßig gegossen und gedüngt werden.
Ab Ende Mai bis September kann die Pflanze auch auf dem Balkon gestellt oder im Garten eingesenkt, aber nicht ausgepflanzt werden. Die Pflanze ist jedoch vor den ersten Nachtfrösten wieder ins Haus einzuräumen.
Den Winter über fühlt sie sich an einem luftigen Platz bei einer Temperatur von 6°C bis 8°C wohl. Sollte die Temperatur etwas höher sein, ist die Pflanze mehr zu Gießen. Höhere Temperaturen fördern das Vergeilen der Pflanze, d.h. die Triebe wachsen sehr lang und die Pflanze wächst nicht mehr kompakt. Des Weiteren werden die Blühwilligkeit, sowie die Pflanzengesundheit in Mitleidenschaft gezogen.
Ab März kann die Pflanze wieder mehr gegossen und etwas wärmer gestellt werden.
 

Die mit *Sternchen gekennzeichneten Schädlinge können mit den ebenfalls so gekennzeichneten Produkten nach eigenen Erfahrungen gut bekämpft werden.

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