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Rosen

HERKUNFT:
China, Nordamerika, Europa

Kübelstandort:
Terrasse, Veranda, Balkon und der Hauseingang sind schöne Plätze für Rosen im Kübel. Balkone und Terrassen sind meist auf der Südseite. Mauerwerk und Bodenplatten speichern dort zudem Wärme und geben diese an die Umgebung ab, so dass eine sehr hohe Strahlungswärme entsteht.

Die kühlende Erdoberfläche vom Beet fehlt an diesen Plätzen. Halbschattige Standorte sind zu empfehlen. Direkte Sonne ist zu vermeiden. Ist es jedoch nicht möglich, einen halbschattigen Standort zu finden, sollten kleinlaubige Rosen gepflanzt werden. Je kleinlaubiger die Rosensorte ist, desto größer ist die Toleranz gegenüber Strahlung und Hitze.

Bewässerung:
Eine regelmäßge Bewässerung ist wichtig. Staunässe führt aber zum Absterben der Faserwurzeln. Das überschüssige Wasser sollte unbedingt ablaufen können. Eine Drainageschicht fördert das Ablaufen des Wassers. In Regenperioden empfiehlt sich, den Kübel auf schmale, etwa 10cm dicke Leisten zu stellen, damit das Wasser besser aus dem Topf laufen kann.

Düngung:
COMPO Rosendünger (flüssig) eignet sich besonders für Rosen im Kübel. Er wird von März bis Oktober einmal wöchentlich verwendet. 

Umtopfen:
Nachdem der Standort gefunden ist, sollte der passende Kübel gewählt werden. Für eine mehrjährige Rosen kultur sind nur Kübel mit einem Durchmesser und einer Höhe  von mindestens 40 Zentimeter geeignet. Rosen sind Tiefwurzler. Je größer bzw. tiefer der Kübel ist, desto wohler fühlt sich die Rose. Optimal ist ein Kübel in Zylinderform.

Welche Kübelmaterialien eignen sich zum Umtopfen?
Gefäße aus Terrakotta, Kunststoffm Holz, Stein oder Keramik sind häufig zu finden. Frostsichere Tongefäße haben sich bewährt. Sie sorgen im Winter für einen Frostschutz und verhindern eine zu starke Erwärmung des Kübels im Sommer. Kunststoffgefäße eignen sich nur bedingt. Sie sind dünnwandig. Rosen in dünnwandigen Kunststoffgefäßen sollten der Sonne nicht lange ausgesetzt werden, da sich die Erde gerade in diesen Gefäßen zu stark erwärmt und die Wurzel Schaden nehmen kann. Insbesondere schwarze Kunststoffcontainer sind nicht geeignet.

Was ist beim Ein- und Umtopfen zu beachten?
Als erstes sollte eine 3 bis 4 Zentimeter dicke Drainageschicht aus Blähton oder Tonscherben auf den Grund des Gefäßes gelegt werden. Damit Wasser und Erde sich nicht vermischen, wird nun ein wasserdurchlässiges Flies auf die Drainageschicht gelegt. Darauf wird COMPO SANA® Rosenerde gegeben. Achtung: nur so viel Erde nehmen, dass sich die Wurzeln beim Eintopfen nicht verbiegen. Anschließend wird die Rose gut angegossen. Rosen können etwa alle 2 Jahre in COMPO SANA® Rosenerde umgetopft werden. Die Erde enthält COMPO PLUS® Gärtner-Humus und Tonmineralien. Der Gärtner-Humus ist rein organisch. Er besteht aus natürlichen, qualitätsgesicherten Rohstoffen. Die Standfestigkeit der Pflanze wird erhöht und die biologische Aktivität des Bodens wird verstärkt, so dass die Humusbildung unterstützt wird. Die hochwertigen Tonmineralien sorgen für eine gute Nährstoffspeicherung und verbessern die Wasserführung in der Blumenerde. Wenn die Pflanze nach 2 Jahren den Topf vollständig durchwurzelt hat, muss sie erneut in einen größeren Kübel umgetopft werden. Ist es aus Platzgründen jedoch nicht möglich, die Rose in einen größeren Kübel zu pflanzen, wird die Pflanze im unbelaubten Zustand mit Ballen aus dem alten Topf genommen. Nachdem die Wurzel von der Erde befreit ist, werden dicke Wurzeln zurückgeschnitten, die Triebe auf ca. 10 Zentimeter eingekürzt und die Pflanze wieder eingetopft.

Sonstiges:
Es gibt viele verschiedene Rosensorten. Rosen, die Ausläufer bilden und hohe Strauchrosen eignen sich nicht für die Pflanzung in den Kübel, da sie viel zu groß werden.
Oftmals erreichen Rosen in Kübeln nur ein Drittel oder die Hälfte ihrer maximalen Höhe. Folglich sollte die Sorte schon wuchsfreudig sein, aber nicht zu extrem wachsen. Beliebt sind vor allem öfterblühende und angenehm duftende Rosen.
Als Unterpflanzung eignen sich einjährige Stauden. Hängegeranien eignen sich nicht, da sie sehr viele Nährstoffe benötigen und mit der Rose dann um diese konkurrieren. 
Diese Sorten eignen sich für den Kübel:

"Bonica":    blüht Rose
"Rosarium Uetersen": blüht kräftig rosa
"Margaret Merill": blüht weiß
"Winchester Cathedral": blüht weiß
"Golden Celebration": blüht gold-gelb
"Schloß Glücksburg": blüht gelb

Überwinterung:
Der Wurzelballen darf im Winter nicht durchfrieren. Der Kübel muss geschützt werden. Dazu eignet sich Laub, Holzwolle oderr Noppenfolie. Die Rose kann auch an einen frostfreien, aber kühlen Standort gebracht werden. Der Keller ist meistens zu warm. Hochstammrosen können auch draußen überwintern. Stamm und Krone sollten dann aber ebenfalls mit Flies pder Jutesäcken geschützt werden.

Schädlinge und Krankheiten
Schädling / Krankheit Bekämpfung
 

Blattläuse: Die Blätter haben einen klebrigen Belag. An den Triebspitzen, Blättern und Blütenknospen befinden sich grüne, rote oder schwarze Insekten, die mit bloßem Auge sichtbar sind. Die Läuse saugen an den Trieben und Blättern, die sich daraufhin kräuseln und verkrüppeln. Sie scheiden Honigtau aus, auf dem sich Russtaupilze bilden können.

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* Rosenzikaden: Auf der Blattoberseite sind kleine, weißliche Sprenkel zu sehen. Auf der Blattunterseite befinden sich bis zu 3 mm lange, gründe Insekten, die die Pflanze durch  ihre Saugtätigkeit schädigen.

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* Spinnmilben: Die Blätter weisen gelbe Sprenkelungen auf Zu Beginn befinden sich feine Gespinste an den Blattachseln.
Die Tiere sind kleiner als 1 mm und sitzen auf der Blattunterseite.

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Raupen: Bei starkem Befall kann es zum Kahlfraß kommen.

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Echter Mehltau: Die Oberseite der Blätter, die Blütenknospen und Triebspitzen weisen zuerst weiße, mehlige Flecken auf, die
sich großflächig ausbreiten. Bei starkem Befall stirbt das Pflanzengewebe ab.

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Falscher Mehltau: Auf der Blattoberseite bilden sich rötlich-violette Flecken. Auf der Blattunterseite entsteht ein schmutzig-grauer Pilzrasen. Im Gegensatz zum Echten Mehltau durchzieht der Pilz mit seinem Pilzgeflecht das gesamte Blatt.

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Rosenrost: Auf der Blattoberseite befinden sich gelbliche bis rotbraune Flecken. Später bilden sich auf der Blattunterseite zunächst gelbe, später schwarze Pusteln. Es kommt zum vorzeitigen Blattfall.

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Sternrußtau: Auf der Blattoberseite befinden sich sternrförmige, gelbbraune bis schwarze Flecken, die sich schnell ausbreiten. Früher Blattfall ist die Folge.

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Die mit *Sternchen gekennzeichneten Schädlinge können mit den ebenfalls so gekennzeichneten Produkten nach eigenen Erfahrungen gut bekämpft werden.


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