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Knospenbräune (Rhododendron-Knospensterben)

Beschreibung
Blütenknospen sind trocken, braun mit feinen schwarzen Härchen auf der Außenseite. Die Knospen öffnen sich nicht, fallen aber auch nicht ab.

Die Knospen sind von dem Pilz der Knospenbräune (Pycnostysanus azaleae) befallen. Die Pilzsporen werden meist bei der Eiablage der Rhododendronzikade mit übertragen. Eine Übertragung über die Luft und Regen, zumindest über kurze Distanzen, ist aber auch nicht auszuschließen. Der Pilz breitet sich in der Knospe aus und bildet am Ende seiner Entwicklung Sporenträger mit neuen Sporen aus (zu erkennen als schwarze Härchen auf der Außenseite). Blätter und Triebe werden in der Regel nicht befallen.

Wirtspflanzen
Rhododendren

Bekämpfung
Die Knospenbräune kann nicht direkt bekämpft werden. Befallene Knospen sollten sofort entfernt und vernichtet
werden.
Nach Sichtbarwerden der der Zikaden abgeschwächt werden. Die Morgenstunden sind dafür besonders günstig. Dann befinden sich die Zikaden noch in der Kältestarre und können am besten vom Mittel getroffen werden.
Eine weitere Spritzung sollte im Spätsommer erfolgen. Die erwachsenen Tiere werden so an der Eiablage gehindert.
Rhododendren gehören zu den Moorbeetpflanzen. Ein geeigneter Standort, die richtige Bodenbeschaffenheit (pHWert) sowie eine richtige Ernährung erhöhen die Widerstandskraft. Außerdem gibt es unterschiedlich anfälligeSorten.


Produktempfehlung

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden.
Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen.
Bitte beachten Sie die Warnhinweise und –symbole in der Gebrauchsanleitung. 


 

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