Johannisbeersäulenrost

Beschreibung
Ab Juni sind auf der Blattunterseite gelblicher Pusteln zu sehen. Im August / September wachsen dort viele winzige fadenförmige Säulen. Auf der Blattoberseite sind nur gelbe Flecken zu sehen. Die betroffenen Blätter werden vorzeitig abgestoßen. Die Pflanze wird geschwächt, die Knospen werden zunehmend schlechter ausgebildet und die Erträge werden geringer.
Von der Johannisbeere wandert der Pilz mit dem Wind im September auf bestimmte Kiefernarten (Weymouthkiefer,
Zierbelkiefer, etc.). Auf den Kieferntrieben bilden sich im folgenden Frühjahr spindelartige Anschwellungen. Aus diesen brechen dann weiße blasenförmige Pilzgebilde hervor, die wiederum die Johannisbeere infizieren. Die befallenen Zweige der Kiefer sterben schließlich ab.

Wirtspflanzen
Schwarze Johannisbeere, goldene Johannisbeere.

Bekämpfung
Das Falllaub der Johannisbeere sollte entsorgt werden, da der Pilz auch auf dem Laub überwintern kann. Nach Möglichkeit
keine 5 nadeligen Kiefern anpflanzen. Die Johannisbeere sollte schon vor der Blüte, nach der Blüte und unmittelbar nach der Erntezeit behandelt werden.


Produktempfehlung

* Bitte besondere Hinweise zur Zulassung   beachten (Produktinfo).

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden.
Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen.
Bitte beachten Sie die Warnhinweise und –symbole in der Gebrauchsanleitung.


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