Gartendüngung
Diese Elemente bilden die natürliche
Wachstumsgrundlage. Denn alle Nährstoffe tauchen in der Natur
als Rohstoff auf. So besteht die Lufthülle der Erde zu 78% aus
Stickstoff; Phosphor, Kalium, Kalk und Magnesium stammen aus
Gesteins- und Meeresablagerungen. Sie werden in unter- und
oberirdischen Lagerstätten abgebaut und industriell
aufbereitet.
"Mineralisierung" heißt das
Zauberwort.
Nährstoffe können von Pflanzen ausschließlich in
mineralischer Form (gelöst in Wasser) aufgenommen werden. lm
Gegensatz dazu kann die Pflanze organische Stoffe als solche nicht
direkt aufnehmen.
Das bedeutet, dass organische Stoffe im
Boden immer erst im mineralische umgewandelt werden
müssen.
Diese Aufgabe übernehmen u.a.
Millionen von Mikroorganismen. Sie verwandeln pflanzliches oder
tierisches Material zunächst in Humus. Anschließend
erfolgt die Umwandlung in mineralische Nährstoffe. Erst diese
können dann tatsächlich von der Pflanze aufgenommen
werden. Diesem langsamen natürlichen Umwandlungsprozess
unterliegen ebenso alle organischen Dünger. So ist zu
verstehen, dass die Nährstoffe dieser Naturdünger erst
nach erfolgter "Mineralisierung" von der Pflanze genutzt werden
können. Dagegen enthalten Mineraldünger die
Nährstoffe schon als Mineral, das nach Auflösung im
Bodenwasser sofort pflanzenwirksam werden kann.
Zusammen mit Phosphaten (z. B. aus
Meeresablagerungen), Kaliumsalzen (aus bergmännischem Abbau),
sowie Kalk und Magnesiumgestein entstehen industriell hergestellte
mineralische Volldünger. In Wasser gelöst, können
die Nährstoffe von der Pflanzenwurzel direkt aufgenommen
werden.
Mineraldünger können durch ihre
Nährstoffzusammensetzung genau auf die Erfordernisse
spezieller Kulturen und Anwendungen abgestimmt werden. Ein
bekannter Vertreter der Mineraldünger ist COMPO Blaukorn
NovaTec®. Dieser NPK-Dünger mit Magnesium
berücksichtigt - der Umwelt zuliebe - mit seiner
phosphatreduzierten Formel, dass etwa 80% aller Gartenböden
zuviel Phosphat enthalten.
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