Seite drucken Seite empfehlen
Gartendüngung

Natürliche Wachstumsgrundlagen
Menschen und Tiere müssen essen, damit sie leben können. Das gilt auch für Pflanzen.
Deshalb brauchen sie neben den Grundvoraussetzungen wie Licht, Wasser, Luft und Wärme auch lebensnotwendige Nährstoffe. Denn sie erst bewirken gesundes Wachstum und hohe Erträge.

Nach dem unterschiedlichen Mengenbedarf unterscheidet man die Pflanzennährstoffe in Haupt- und Spurennährstoffe. Die wichtigsten Hauptnährstoffe sind:





Hauptnährstoff
(chemische Bez.)
sorgt besonders für:
Stickstoff (N) Wachstum der Pflanzen
Phosphor (P) Blüte- und Fruchtbildung
Kalium (K) Widerstandskraft
Magnesium (Mg)               Blattgrünbildung
Kalzium (Ca)

Aufbau der Zellwände




Diese Elemente bilden die natürliche Wachstumsgrundlage. Denn alle Nährstoffe tauchen in der Natur als Rohstoff auf. So besteht die Lufthülle der Erde zu 78% aus Stickstoff; Phosphor, Kalium, Kalk und Magnesium stammen aus Gesteins- und Meeresablagerungen. Sie werden in unter- und oberirdischen Lagerstätten abgebaut und industriell aufbereitet.

"Mineralisierung" heißt das Zauberwort.
Nährstoffe können von Pflanzen ausschließlich in mineralischer Form (gelöst in Wasser) aufgenommen werden. lm Gegensatz dazu kann die Pflanze organische Stoffe als solche nicht direkt aufnehmen.

Das bedeutet, dass organische Stoffe im Boden immer erst im mineralische umgewandelt werden müssen.

Diese Aufgabe übernehmen u.a. Millionen von Mikroorganismen. Sie verwandeln pflanzliches oder tierisches Material zunächst in Humus. Anschließend erfolgt die Umwandlung in mineralische Nährstoffe. Erst diese können dann tatsächlich von der Pflanze aufgenommen werden. Diesem langsamen natürlichen Umwandlungsprozess unterliegen ebenso alle organischen Dünger. So ist zu verstehen, dass die Nährstoffe dieser Naturdünger erst nach erfolgter "Mineralisierung" von der Pflanze genutzt werden können. Dagegen enthalten Mineraldünger die Nährstoffe schon als Mineral, das nach Auflösung im Bodenwasser sofort pflanzenwirksam werden kann.

Zusammen mit Phosphaten (z. B. aus Meeresablagerungen), Kaliumsalzen (aus bergmännischem Abbau), sowie Kalk und Magnesiumgestein entstehen industriell hergestellte mineralische Volldünger. In Wasser gelöst, können die Nährstoffe von der Pflanzenwurzel direkt aufgenommen werden.

Mineraldünger können durch ihre Nährstoffzusammensetzung genau auf die Erfordernisse spezieller Kulturen und Anwendungen abgestimmt werden. Ein bekannter Vertreter der Mineraldünger ist COMPO Blaukorn ENTEC®. Dieser NPK-Dünger mit Magnesium berücksichtigt - der Umwelt zuliebe - mit seiner phosphatreduzierten Formel, dass etwa 80% aller Gartenböden zuviel Phosphat enthalten.

 

  • Händler
  • Presse
  • COMPO.de
  • Sitemap
  • Kontakt
  • Links
  • Impressum
  • Disclaimer