Der ideale Gartenboden besteht aus einer
ausgewogenen Mischung mineralischer und organischer Bestandteile
und gliedert sich in mehrere Schichten: den Oberboden bildet eine
25-30 cm dicke, stark belebte Schicht.
Dieser intensiv bearbeitete Bereich soll möglichst viel
organisches Material enthalten, denn das ist die Grundlage für
aktives Bodenleben (Millionen von Mikroorganismen, Algen,
Bodenpilzen und Regenwürmern). Es folgt der weniger belebte
Unterboden mit deutlich niedrigerem Humusgehalt. Daran
schließt der rein mineralische Untergrund an, das
Ausgangsgestein, aus dem der Boden entstanden ist.
Durch diese ausgewogene Mischung aus
organisch und mineralischen Teilen wird der Bonden durchlässig
und weist eine gute "Gare" auf. Sie ermöglicht eine optimale
Luftzirkulation im Boden, die schnelle Erwärmung und gute
Durchwurzelung fördert.
Mulchen - natürlicher Bodenschutz.
Wie ein unbekleideter Mensch, ist auch ein unbedeckter Boden nicht
geschützt und äußeren Einflüssen ausgeliefert.
In der begrünten Natur gibt es keine nackten Böden,
sondern sie sind von einem schützenden Pflanzenteppich oder
organischem Material bedeckt. Dadurch wird der Boden vor
Austrocknung durch die Sonne, Auswaschung durch Regen und vor Wind
geschützt.
Das Abdecken eines Bodens mit organischem
Material nennt man "Mulchen". Geeignet sind Rindenmulch oder Laub
ebenso wie z.B. COMPO SANA® Pflanzerde oder
COMPO
SANA® Rhododendronerde. Unter ihrer natürlichen Decke
gibt es weniger Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen, und die
Bodenlebewesen fühlen sich wohl. Der Boden behält seine
Feuchtigkeit sowie seine lockere, krümelige Struktur und
bildet somit eine gesunde Grundlage für natürliches
Wachstum.
Welche Grundlagen Ihre Pflanzen noch
brauchen, um optimal zu blühen und zu gedeihen, erklären
die folgenden Kapitel.